Fehler (für Anfänger) mit WordPress

WordPress ist ideal, um damit die erste Website zu realisieren. Es erfordert keine allzu grossen Kenntnisse, ist SEO-freundlich und einfach zu verwalten. Dennoch gibt es ein paar Fehler, die Anfänger in WordPress machen können. Eigentlich, um ehrlich zu sein, werden diese Fehler nicht nur von Anfängern gemacht. Welche sind das?

1 Deine Permalinks richtig ändern

Es ist wichtig, über die Permalinks nachzudenken, bevor man diese in WordPress anwendet. Permalinks (der Name verrät es bereits) sind als dauerhaft gedacht. Also, wenn diese einmal eingestellt sind, solltest man diese nicht mehr ändern. Sollte man diese trotzdem ändern, verändert sich auch die URLs der Beiträge. Das bedeutet, dass Suchmaschinen den Beitrag nicht mehr finden, da diese den alten Permalink indiziert hat. Besucher, die über Suchmaschinen auf die Website kommen, landen zwar auf der Website, allerdings mit einer 404 Fehlermeldung (Beitrag nicht gefunden). Diese Fehlermeldung sollte möglichst vermieden werden.

Am besten verwendet man den SEO-freundlichen Namen des Beitrages oder der Seite als Permalink.

2 Aktualisierung Vergessen

Bei all den vielen Plugins, Themen und WordPress Aktualisierungen kann es schwierig sein, die Übersicht zu behalten, welche Updates eine Website benötigt. Besonders wenn alles reibungslos funktioniert, ist der unmittelbare Nutzen der Updates nicht zu erkennen.

Aber Plugins, Vorlagen und WordPress selber auf dem neuesten Stand zu halten, ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Sie als Website-Besitzer haben. Updates bringen nicht nur neue Funktionen, sondern beheben Fehler und Sicherheitsprobleme. Das Letzte, was Sie wollen, ist eine gehackte Website. Mehr zur Sicherheit.

3 Zu viele Plugins

Es gibt mehr als fünfzigtausend Plugins im WordPress. Das macht es sehr verlockend, für jede Kleinigkeit ein Plugin zu installieren. Aber das ist mit Konsequenzen verbunden.

Sie müssen nicht nur alle Plugins auf dem neuesten Stand halten, sondern zu viele Plugins, können die Website verlangsamen. Überprüfen Sie also sorgfältig, bevor Sie ein neues Plugin installieren und löscht solche die nicht mehr verwendet werden.

4 Keine Child-Vorlage

Nach der WordPress Installation, wird gleichzeitig eine Standard-Vorlage mitinstalliert. Diese wird nur selten Ihren Anforderungen entsprechen. Man sucht eine für das Projekt passende Vorlage und installiert diese. Wie so oft bemerkt man, dass die Vorlage ein zwei Dinge nicht so darstellt wie erhofft. Kurzum die Vorlage wird angepasst. Doch bevor man damit beginnt, sollten man eine untergeordnete Vorlage (Child-Vorlage) erstellen. So ist gewährleistet, dass auch nach einem Update der Vorlage die Änderungen nicht verloren gehen. Sie wissen nicht wie? Dafür gibt es ein Plugin.

5 Inhalte falsch löschen

Möglicherweise möchten man alte Beiträge oder Seiten löschen. Da die Suchmaschinen die Website indiziert hat, werden gelöschte Inhalte auf der Website mit der Fehlerseite «404  Seite nicht gefunden» anzeigt. Besser wäre es ein Redirect einzurichten. Ein Stück Software sorgt dafür, dass der gelöschte Beitrag auf eine bestehende Inhaltsseite weitergeleitet wird. Mit dem Plugin Yoast SEO Premium kann dies einfach bewerkstelligt werden.

6 Löschen der Installationsinhalte

Nach jeder WordPress Installation wird ein Beitrag «Hallo Welt» und eine «Beispielseite» erstellt. Vergesst bitte nicht diese zu löschen, bevor die Seite online geht! Sonst sieht das so aus.